Mittlerweilen laufe ich ganz passabel rum, etwas eckig noch, und im gemütlichen Schlendertempo, aber ohne Hilfsmittel! Treppenrunterlaufen erfordert Feingefühl, da der Fussgelenkswinkel noch nicht ganz der Alte ist. Ein Ziehen und Stechen verfolgt mich bei jedem Schritt, wird jedoch durch das Gefühl der neuen Unabhängigkeit überflügelt. Die luxierte Schulter ist auch noch nicht vollständig verheilt, dass wird wohl noch ne Weile dauern, operiert werden muss zum Glück nicht… hab ich beschlossen.
Die täglichen Physioübungen und die Zeit sind meine treuen Weggefährten; was den Kopf und die Seele anbelangt, so geht es mir recht gut, ich merke jedoch, dass die letzten Monate an mir zehrten, und da ich durch den Unfall auch die meiste Energie für die Genesung brauchte, hatten meine Gedanken noch gar keinen Raum für Projekte und neue Ideen.
Somit freue ich mich nun auf die rund 2 Monate, in welcher ich mal den „Stecker“ ausziehe; nach 13 Jahren Spitzensport ist das wohl mal angebracht.
Ich bin seit Mittwoch in wärmeren Gefilden und verbringe meinen letzten Reha-Monat im Salzwasser. Hoffentlich kann ich dann im Juni langsam wieder mit Surfen und Aktion beginnen.
Euch wünsche ich einen wunderschönen Frühling!
Bis bald
Tanja