Ich bin bereits in Stoneham, Kanada, und bereite mich auf das letzte Rennen vor den Olympischen Spielen vor. Morgen findet die Qualifikation, am Donnerstag die Finalläufe statt.
Der 5. Schlussrang beim Rennen in Veysonnaz hat mir gezeigt, dass es wieder stimmt bei mir. “Jetzt bin ich dran!” war meine tiefe Überzeugung bevor ich den kleinen Final gewann und das Rennen als beste Schweizerin beendete. Schade natürlich, dass ich den Final verpasst habe – dafür war ich beim Kampf um den 5. Platz umso angriffiger. Ich fahre gerne in Veysonnaz, der Ort ist wunderschön, der Lauf super attraktiv – ein richtiges Formula 1-Rennen.
Ich habe in diesem Rennen nicht nur meine Top-Form bestätigt, sondern mir einmal mehr bewiesen, dass ich auf die Zähne beissen kann. Bei einem Sturz im Training habe ich mir nämlich noch eine Rippenquetschung geholt – und bin im Rennen dann trotzdem gut gefahren. Entzündungshemmer und viel Erholung in den letzten Tagen haben den Genesungsprozess beschleunigt. Inzwischen fühle ich mich wieder gut und habe weniger Schmerzen – snowboarden geht auf jeden Fall besser als schlafen!
Jetzt gilt es, sich auf das Rennen von Morgen zu konzentrieren. Die Puzzelteile fügen sich langsam aber sicher zusammen, die Olympischen Spiele kommen näher…
Tanja